Eine 953 m² große Liegenschaft an der Entwicklungsachse Linzer Bundesstraße: ein Haus mit fast sieben Jahrhunderten Salzburger Geschichte, laufendem Mietertrag und dem baurechtlichen Potenzial für sein nächstes Kapitel.
Das Rennergütl zählt zu den ältesten Häusern Gnigls. Erstmals 1357 im Urbar des Stifts St. Peter genannt, prägt das giebelständige Ackerbürgerhaus mit seinem markanten Schopfwalmdach und den schmiedeeisernen Fensterkörben bis heute das Straßenbild der Linzer Bundesstraße.
Dahinter: ein großzügiger Hof, ein Werkstattgebäude und 953 m² Grund in gewachsener Stadtlage. Vermietet, ertragsstark und bereit für die nächste Generation, ob als langfristiges Investment, als Entwicklungsliegenschaft oder als Partnerschaftsprojekt.
Die drei Konzepte ansehen
Urkundlich seit 1357, mit Erhaltungsgebot geschützt: eine Geschichte, die kein Neubau kaufen kann.
Vermietet an einen KFZ-Fachbetrieb (Vertrag bis 2030), Wohnparteien und einen etablierten Concept Store.
GFZ 1,0 auf 953 m²: rund 267 m² ungenutzte Geschoßfläche plus Dachgeschoß-Potenzial im Haupthaus.
Im REK-Entwurf der Stadt Salzburg als Entwicklungsachse ausgewiesen, S-Bahn in 450 m.
Grundbuch, Widmung und Bebauungsplan schaffen einen klaren Rahmen. Sämtliche Unterlagen (Grundbuchauszug, Pläne, Mietverträge, Studien) stehen nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung im virtuellen Datenraum bereit.
* Alle Angaben gerundet und ohne Gewähr. Planungskennzahlen (Flächen, Einheiten) sind schematische Schätzungen und vorbehaltlich Abstimmung mit der Baubehörde.
Giebel zur Straße, Hof zu den Bergen: das Rennergütl verbindet Salzburger Baukultur mit einer seltenen Grundstückstiefe.








Gnigl, das einstige mittelalterliche Mühlendorf am Alterbach, verbindet gewachsene Ortsstruktur am Fuß des Gaisbergs mit schneller Anbindung an das Zentrum.
Der Entwurf des Räumlichen Entwicklungskonzepts (REK) der Stadt Salzburg weist die Linzer Bundesstraße als Entwicklungsachse aus, deren Nachverdichtungspotenziale „qualitäts- und maßvoll“ entwickelt werden sollen, unter Berücksichtigung der historischen Bebauungsstruktur. Genau hier steht das Rennergütl.
Quellen: Team Rauscher Marktanalyse via SALZBURG24 (26.03.2026); WKS/Exploreal (März 2026): Rückgang der Fertigstellungen in der Stadt ab 2027 erwartet.
Urkunden des Stifts St. Peter, Chroniken und die Gebäudeaufnahme der Stadt erzählen eine ununterbrochene Geschichte: vom mittelalterlichen Gut zur Essigsiederei, vom Baugeschäft zum heutigen Ensemble. In der städtischen Gebäudeaufnahme gilt das Haus als „erhaltungswürdig“ und „wesentlicher Bestandteil des Ensembles Gnigl“.
Am 29. September 1357 erscheint das Gut in den Urkunden des Stifts St. Peter: „Hartneid der Schuchster über das Rennergütl in Gnigl“ (Urk. Nr. 408).
Bis 1544 bewirtschaftet die Familie Renner das Gut und gibt ihm den Namen, den es bis heute trägt.
Am 7. Mai 1544 unterzeichnen Lukas und Elisabeth Getznpacher einen Leibgeding-Revers über „Haus und Garten in der Gnigl beim Bach“, gesiegelt von Sebastian Klaner.
Zimmermann Mathias Winkelhofer und Elisabeth Moßmüllerin sind Eigentümer.
Essigmacher und Essighändler übernehmen: fast 150 Jahre Essigerzeugung bringen dem Haus den Namen „Essigmannhaus“.
Die Fassade wird umgestaltet; die qualitätvollen schmiedeeisernen Fensterkörbe im Obergeschoß stammen aus dieser Zeit.
Nach der Holz- und Kohlenhandlung von Paul Fuchs betreibt Stadtbaumeister Franz Kühnl im Rückgebäude sein Baugeschäft.
Gnigl wird in die Stadt Salzburg eingemeindet; die Dorfachse wird zur städtischen Verkehrsader.
Seit Generationen in Familienbesitz, nun offen für Partner, die die Geschichte weiterschreiben.



„… das Haus Nr. 39, das Rennergütl, ein stockhohes, giebelständiges Gebäude mit einem ausgebauten Dachbereich samt Schopfdach. An den Fenstern des Obergeschosses haben sich qualitätvolle schmiedeeiserne Fensterkörbe erhalten.“
Marterl.at · Inventar der FassadenornamentikUnser Expertenteam hat die Liegenschaft unter Bebauungsplan, Erhaltungsgebot und Marktbedingungen durchgespielt. Das Ergebnis: drei schematische Volumenstudien, vom behutsamen Weiterbauen bis zur Neuinterpretation. Ziehen zum Drehen, Scrollen zum Zoomen, oder den Rundflug starten.
Historisches Haupthaus mit Geschäft und Wohnungen, dazu eine Werkstatthalle entlang der Westgrenze. Bruttogeschoßfläche ca. 686 m² von zulässigen ca. 953 m².
Das Rennergütl wird generalsaniert, das Dachgeschoß zu Lofts ausgebaut, der Concept Store bleibt im Erdgeschoß. Ab 2030 ersetzt ein dreigeschoßiges Hofhaus in Holz-Hybridbauweise die Werkstatt, verbunden mit dem Haupthaus durch eine gläserne Fuge.
Warum dieses Konzept vorne liegt: Das bestehende Dachgeschoß des Altbaus kann voraussichtlich ausgebaut werden, ohne auf die Geschoßflächenzahl angerechnet zu werden (vorbehaltlich Bestätigung). Erhalt plus Ergänzung schafft damit mehr Nutzfläche als ein Ersatzneubau, bei geringstem Genehmigungsrisiko.
Der behutsame Weg: Sanierung und Dachausbau des Haupthauses, dazu eine Aufstockung in Holzmodulbauweise über dem nördlichen Werkstatttrakt, welche die ungenutzte Geschoßflächenreserve hebt. Die Werkstatt bleibt bis 2030 vermietet, danach wird die Halle zu Ateliers oder Lofts.
Ein zeitgenössisches Stadthaus, das den Giebel zur Straße neu interpretiert, mit Geschäft im Erdgeschoß, grünem Hof und Tiefgarage. Nur mit Abbruchbewilligung nach § 59 Abs. 2 ROG 2009 möglich, über die der Gemeinderat binnen sechs Monaten entscheidet.
Schematische Volumenstudien zur Veranschaulichung, keine Einreichplanung. Flächen sind Schätzwerte; Grenzabstände, Stellplätze und Geschoßflächenzahl sind mit der Baubehörde (MA 5) und gegebenenfalls dem Gestaltungsbeirat abzustimmen.
Das Erhaltungsgebot schützt Bauten, die das Stadtbild prägen. Für das Rennergütl ist es weniger Einschränkung als Werttreiber: Es sichert die Alleinstellung und ermöglicht, zusammen mit dem Bebauungsplan, die größte Nutzfläche. Drei Wege, klar bewertet:
Haupthaus sanieren, Dach ausbauen, Neubau im Hof. Schnellste Genehmigung, maximale Nutzfläche, Geschichte als Vermarktungsprämie.
Fassade, Dachform und Fensterkörbe bleiben; Tragwerk, Haustechnik und Grundrisse werden erneuert. Neubaukomfort in historischer Hülle, abgestimmt mit der Behörde.
Abbruch nur, wenn die Instandhaltung wirtschaftlich nicht vertretbar ist, bei Einsturzgefahr oder technischer Unmöglichkeit, oder bei besonderem öffentlichem Interesse. Einzelfallentscheidung des Gemeinderats.
Salzburger Raumordnungsgesetz 2009, § 59 Abs. 2: Der Abbruch eines Baus mit Erhaltungsgebot darf nicht bewilligt werden, wenn dessen Instandhaltung allgemein wirtschaftlich vertretbar erscheint. Ausnahmen: Einsturzgefahr, technische Unmöglichkeit der Behebung der Baufälligkeit oder besonderes öffentliches Interesse an der künftigen Verwendung des Bauplatzes. Der Gemeinderat entscheidet binnen sechs Monaten nach vollständigem Ansuchen.
Die Eigentümerfamilie ist offen für unterschiedliche Strukturen. Entscheidend ist ein überzeugendes Gesamtangebot: Preis, Konzept und Partnerschaft.
Kauf der gesamten Liegenschaft (Asset Deal), inklusive bestehender Mietverhältnisse und Ertrag bis zum Entwicklungsstart.
Grundstück gegen fertige Einheiten plus Barkomponente. Die Familie bleibt Eigentümerin ausgewählter Einheiten im Projekt, der Bauträger sichert sich das Grundstück ohne vollen Grundkostenaufwand vorab.
Gemeinsame Projektgesellschaft mit Gewinnbeteiligung oder ein langfristiges Baurecht (z. B. 99 Jahre) für Investoren mit langem Horizont.
Melden Sie sich bei Interesse mit Ihren Kontaktdaten und einer ersten Beschreibung Ihres konkreten Angebots. Wir behandeln jede Anfrage vertraulich und melden uns innerhalb von fünf Werktagen.
Privater Verkauf. Details erst nach NDA im Datenraum und nach eigener Besichtigung.