Exklusives Angebotsverfahren · Salzburg-Gnigl · Linzer Bundesstraße 39

Rennergütl.
Seit 1357.

Eine 953 m² große Liegenschaft an der Entwicklungsachse Linzer Bundesstraße: ein Haus mit fast sieben Jahrhunderten Salzburger Geschichte, laufendem Mietertrag und dem baurechtlichen Potenzial für sein nächstes Kapitel.

953 m²Grundstück
1,0Geschoßflächenzahl
IIIVollgeschoße
~880 m²Nutzflächenpotenzial*
450 mS-Bahn Gnigl
2,5 kmAltstadt UNESCO
Entdecken
Das Objekt

Ein Ort,
der bleibt.

Das Rennergütl zählt zu den ältesten Häusern Gnigls. Erstmals 1357 im Urbar des Stifts St. Peter genannt, prägt das giebelständige Ackerbürgerhaus mit seinem markanten Schopfwalmdach und den schmiedeeisernen Fensterkörben bis heute das Straßenbild der Linzer Bundesstraße.

Dahinter: ein großzügiger Hof, ein Werkstattgebäude und 953 m² Grund in gewachsener Stadtlage. Vermietet, ertragsstark und bereit für die nächste Generation, ob als langfristiges Investment, als Entwicklungsliegenschaft oder als Partnerschaftsprojekt.

Die drei Konzepte ansehen
Rennergütl, Seitenfassade mit schmiedeeisernen Fensterkörben
669Jahre Geschichte
01

Historische Substanz

Urkundlich seit 1357, mit Erhaltungsgebot geschützt: eine Geschichte, die kein Neubau kaufen kann.

02

Ertrag ab Tag eins

Vermietet an einen KFZ-Fachbetrieb (Vertrag bis 2030), Wohnparteien und einen etablierten Concept Store.

03

Baurechtliche Reserve

GFZ 1,0 auf 953 m²: rund 267 m² ungenutzte Geschoßfläche plus Dachgeschoß-Potenzial im Haupthaus.

04

Lage mit Zukunft

Im REK-Entwurf der Stadt Salzburg als Entwicklungsachse ausgewiesen, S-Bahn in 450 m.

Objektdaten

Die Fakten
auf einen Blick.

Grundbuch, Widmung und Bebauungsplan schaffen einen klaren Rahmen. Sämtliche Unterlagen (Grundbuchauszug, Pläne, Mietverträge, Studien) stehen nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung im virtuellen Datenraum bereit.

Rennergütl, Ansicht von Norden
Adresse
Linzer Bundesstraße 39, 5023 Salzburg
Grundbuch
KG 56513 Gnigl, EZ 3, Gst.-Nr. 321/2
Grundstücksfläche
953 m²davon ca. 493 m² bebaut, 460 m² Hof- und Freifläche
Widmung
Bauland, WohngebietWohnnutzung bis 100 % zulässig, Geschäftsnutzung im EG möglich
Bebauungsplan
Grundstufe „Gnigl Süd“ (48103G01)Geschoßflächenzahl 1,0 · max. III oberirdische Geschoße
Schutz
Erhaltungsgebot gem. § 59 ROG 2009Hauptgebäude, Lösungswege siehe „Erhaltung“
Bestand
Wohn- und Geschäftshaus (EG, OG, ausgebautes DG, Grundfläche ca. 197 m²) sowie Werkstattgebäude (BGF ca. 295 m²)Bruttogeschoßfläche heute ca. 686 m² · zulässig ca. 953 m²
Nutzfläche
ca. 470 m² heuteGewerbe ca. 236 m² · Retail ca. 100 m² · Wohnen ca. 135 m²
Mietverhältnisse
Gewerbe (befristet bis 2030) · Wohnungen · Concept StoreMieterliste und Wertsicherung im Datenraum
Erschließung
Direkt an der Linzer Bundesstraße (B1), O-Bus vor der Tür, S-Bahn Salzburg-Gnigl ca. 450 m

* Alle Angaben gerundet und ohne Gewähr. Planungskennzahlen (Flächen, Einheiten) sind schematische Schätzungen und vorbehaltlich Abstimmung mit der Baubehörde.

Eindrücke

Charakter, innen wie außen.

Giebel zur Straße, Hof zu den Bergen: das Rennergütl verbindet Salzburger Baukultur mit einer seltenen Grundstückstiefe.

Giebelfront zur Linzer Bundesstraße
Giebelfront zur Linzer Bundesstraße
Fensterkörbe
Schmiedeeiserne Fensterkörbe, um 1800
Hof mit Bergblick
Hof mit Bergblick
Straßenansicht
Straßenansicht
Rückgebäude
Rückfassade und Hof
Werkstattgebäude
Werkstattgebäude
O-Bus vor dem Haus
O-Bus vor der Tür
Zufahrt und Hof
Zufahrt und Hof
Lage

Dorfwurzeln,
Stadtanschluss.

Gnigl, das einstige mittelalterliche Mühlendorf am Alterbach, verbindet gewachsene Ortsstruktur am Fuß des Gaisbergs mit schneller Anbindung an das Zentrum.

Der Entwurf des Räumlichen Entwicklungskonzepts (REK) der Stadt Salzburg weist die Linzer Bundesstraße als Entwicklungsachse aus, deren Nachverdichtungspotenziale „qualitäts- und maßvoll“ entwickelt werden sollen, unter Berücksichtigung der historischen Bebauungsstruktur. Genau hier steht das Rennergütl.

  • S-Bahn Salzburg-Gnigl450 m · 6 Min. zu Fuß
  • O-Busvor der Tür
  • Salzburg Hauptbahnhofca. 2 km
  • Altstadt (UNESCO-Welterbe)ca. 2,5 km
  • Gaisberg & Kühbergab der Haustür

Marktumfeld 2026

7.500–10.440 €pro m² Neubauwohnung, Stadt Salzburg
1.080 €pro m² Baugrund, Ø Stadt
+90 %Neubau ggü. Bestand

Quellen: Team Rauscher Marktanalyse via SALZBURG24 (26.03.2026); WKS/Exploreal (März 2026): Rückgang der Fertigstellungen in der Stadt ab 2027 erwartet.

Historie

Fast sieben
Jahrhunderte auf einem Grund.

Urkunden des Stifts St. Peter, Chroniken und die Gebäudeaufnahme der Stadt erzählen eine ununterbrochene Geschichte: vom mittelalterlichen Gut zur Essigsiederei, vom Baugeschäft zum heutigen Ensemble. In der städtischen Gebäudeaufnahme gilt das Haus als „erhaltungswürdig“ und „wesentlicher Bestandteil des Ensembles Gnigl“.

1357

Erste urkundliche Nennung

Am 29. September 1357 erscheint das Gut in den Urkunden des Stifts St. Peter: „Hartneid der Schuchster über das Rennergütl in Gnigl“ (Urk. Nr. 408).

1514

Die Familie Renner

Bis 1544 bewirtschaftet die Familie Renner das Gut und gibt ihm den Namen, den es bis heute trägt.

1544

„Rennergütl am Bach an der Gnigl“

Am 7. Mai 1544 unterzeichnen Lukas und Elisabeth Getznpacher einen Leibgeding-Revers über „Haus und Garten in der Gnigl beim Bach“, gesiegelt von Sebastian Klaner.

1676

Zimmermannshaus

Zimmermann Mathias Winkelhofer und Elisabeth Moßmüllerin sind Eigentümer.

1725

Die Essig-Ära

Essigmacher und Essighändler übernehmen: fast 150 Jahre Essigerzeugung bringen dem Haus den Namen „Essigmannhaus“.

um 1800

Klassizistische Überformung

Die Fassade wird umgestaltet; die qualitätvollen schmiedeeisernen Fensterkörbe im Obergeschoß stammen aus dieser Zeit.

1925

Baugeschäft im Hof

Nach der Holz- und Kohlenhandlung von Paul Fuchs betreibt Stadtbaumeister Franz Kühnl im Rückgebäude sein Baugeschäft.

1935

Teil der Stadt

Gnigl wird in die Stadt Salzburg eingemeindet; die Dorfachse wird zur städtischen Verkehrsader.

Heute

Bereit für das nächste Kapitel

Seit Generationen in Familienbesitz, nun offen für Partner, die die Geschichte weiterschreiben.

Rennergütl um 1920
Das Rennergütl um 1920
Urkunde 1544
Urkunde vom 7. Mai 1544 · Archiv der Erzabtei St. Peter (monasterium.net)
Gnigl 1893
Gnigl, Ansichtskarte, 1893 oder früher

„… das Haus Nr. 39, das Rennergütl, ein stockhohes, giebelständiges Gebäude mit einem ausgebauten Dachbereich samt Schopfdach. An den Fenstern des Obergeschosses haben sich qualitätvolle schmiedeeiserne Fensterkörbe erhalten.“

Marterl.at · Inventar der Fassadenornamentik
Entwicklungskonzepte

Drei Zukünfte.
In 3D erkunden.

Unser Expertenteam hat die Liegenschaft unter Bebauungsplan, Erhaltungsgebot und Marktbedingungen durchgespielt. Das Ergebnis: drei schematische Volumenstudien, vom behutsamen Weiterbauen bis zur Neuinterpretation. Ziehen zum Drehen, Scrollen zum Zoomen, oder den Rundflug starten.

Konzept IErbe & Hof
N
Ziehen zum Drehen · Scrollen/Pinch zum Zoomen · Rechtsklick zum Verschieben
Sonne
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Bestand 2026

Historisches Haupthaus mit Geschäft und Wohnungen, dazu eine Werkstatthalle entlang der Westgrenze. Bruttogeschoßfläche ca. 686 m² von zulässigen ca. 953 m².

VermietetGewerbe bis 2030ca. 267 m² BGF-Reserve
686 m²BGF Bestand
~470 m²Nutzfläche
4Mieteinheiten
2030Ende Gewerbevertrag

I · Erbe & Hof Empfehlung

Das Rennergütl wird generalsaniert, das Dachgeschoß zu Lofts ausgebaut, der Concept Store bleibt im Erdgeschoß. Ab 2030 ersetzt ein dreigeschoßiges Hofhaus in Holz-Hybridbauweise die Werkstatt, verbunden mit dem Haupthaus durch eine gläserne Fuge.

Warum dieses Konzept vorne liegt: Das bestehende Dachgeschoß des Altbaus kann voraussichtlich ausgebaut werden, ohne auf die Geschoßflächenzahl angerechnet zu werden (vorbehaltlich Bestätigung). Erhalt plus Ergänzung schafft damit mehr Nutzfläche als ein Ersatzneubau, bei geringstem Genehmigungsrisiko.

Erhaltungsgebot erfülltMax. NutzflächePhasierbar: Haupthaus ab 2027
850–880 m²Nutzfläche
9–11Wohnungen + Store
geringGenehmigungsrisiko
2027–2032Umsetzung

II · Weiterbauen

Der behutsame Weg: Sanierung und Dachausbau des Haupthauses, dazu eine Aufstockung in Holzmodulbauweise über dem nördlichen Werkstatttrakt, welche die ungenutzte Geschoßflächenreserve hebt. Die Werkstatt bleibt bis 2030 vermietet, danach wird die Halle zu Ateliers oder Lofts.

Ertrag läuft weiterGeringstes InvestmentStatik Halle zu prüfen
~850 m²Nutzfläche (inkl. Halle)
5–7Neue Wohnungen
geringGenehmigungsrisiko
2027–2029Phase 1

III · Neu gedacht

Ein zeitgenössisches Stadthaus, das den Giebel zur Straße neu interpretiert, mit Geschäft im Erdgeschoß, grünem Hof und Tiefgarage. Nur mit Abbruchbewilligung nach § 59 Abs. 2 ROG 2009 möglich, über die der Gemeinderat binnen sechs Monaten entscheidet.

NeubaustandardTiefgarageAbbruchbewilligung nötig
~760 m²Nutzfläche
10–12Wohnungen + Geschäft
hochGenehmigungsrisiko
2029–2033Umsetzung

Schematische Volumenstudien zur Veranschaulichung, keine Einreichplanung. Flächen sind Schätzwerte; Grenzabstände, Stellplätze und Geschoßflächenzahl sind mit der Baubehörde (MA 5) und gegebenenfalls dem Gestaltungsbeirat abzustimmen.

Erhaltungsgebot

Pflicht und Privileg.

Das Erhaltungsgebot schützt Bauten, die das Stadtbild prägen. Für das Rennergütl ist es weniger Einschränkung als Werttreiber: Es sichert die Alleinstellung und ermöglicht, zusammen mit dem Bebauungsplan, die größte Nutzfläche. Drei Wege, klar bewertet:

Empfohlen · geringes Risiko

Erhalten & ergänzen

Haupthaus sanieren, Dach ausbauen, Neubau im Hof. Schnellste Genehmigung, maximale Nutzfläche, Geschichte als Vermarktungsprämie.

  • Vorgespräch mit der MA 5
  • Bauaufnahme und Energiekonzept
  • Genehmigung ca. 9–12 Monate
Option · mittleres Risiko

Hülle bewahren, Kern erneuern

Fassade, Dachform und Fensterkörbe bleiben; Tragwerk, Haustechnik und Grundrisse werden erneuert. Neubaukomfort in historischer Hülle, abgestimmt mit der Behörde.

  • Statik- und Bauphysikgutachten
  • Abstimmung Gestaltungsbeirat
  • Höhere Baukosten pro m²
Ausnahme · hohes Risiko

Ersetzen

Abbruch nur, wenn die Instandhaltung wirtschaftlich nicht vertretbar ist, bei Einsturzgefahr oder technischer Unmöglichkeit, oder bei besonderem öffentlichem Interesse. Einzelfallentscheidung des Gemeinderats.

  • Wirtschaftlichkeitsgutachten
  • Entscheidung binnen 6 Monaten
  • Politisches und zeitliches Risiko
§ 59

Salzburger Raumordnungsgesetz 2009, § 59 Abs. 2: Der Abbruch eines Baus mit Erhaltungsgebot darf nicht bewilligt werden, wenn dessen Instandhaltung allgemein wirtschaftlich vertretbar erscheint. Ausnahmen: Einsturzgefahr, technische Unmöglichkeit der Behebung der Baufälligkeit oder besonderes öffentliches Interesse an der künftigen Verwendung des Bauplatzes. Der Gemeinderat entscheidet binnen sechs Monaten nach vollständigem Ansuchen.

Investment

Drei Wege
zum Rennergütl.

Die Eigentümerfamilie ist offen für unterschiedliche Strukturen. Entscheidend ist ein überzeugendes Gesamtangebot: Preis, Konzept und Partnerschaft.

I

Erwerb der Liegenschaft

Kauf der gesamten Liegenschaft (Asset Deal), inklusive bestehender Mietverhältnisse und Ertrag bis zum Entwicklungsstart.

Für Investoren, Family Offices, Eigennutzer
II

Bauträger-Partnerschaft

Grundstück gegen fertige Einheiten plus Barkomponente. Die Familie bleibt Eigentümerin ausgewählter Einheiten im Projekt, der Bauträger sichert sich das Grundstück ohne vollen Grundkostenaufwand vorab.

Für Bauträger aus Salzburg und Österreich
III

Joint Venture oder Baurecht

Gemeinsame Projektgesellschaft mit Gewinnbeteiligung oder ein langfristiges Baurecht (z. B. 99 Jahre) für Investoren mit langem Horizont.

Für langfristige und institutionelle Partner
Concept Store bleibtDie Fortführung des etablierten Stores im Erdgeschoß ist Teil jedes Angebots.
Respekt vor der GeschichteSorgfältiger Umgang mit dem historischen Bestand und seinen Details.
Bestehende MietverhältnisseLaufende Verträge werden übernommen oder einvernehmlich beendet.
Preis auf AnfrageStrukturiertes Angebotsverfahren; Unterlagen nach NDA im Datenraum.
Interesse bekundenKontaktdaten und erste Beschreibung des Angebots.
NDA & DatenraumGrundbuch, Pläne, Mietverträge, Studien.
BesichtigungVor Ort mit der Eigentümerfamilie.
Indikatives AngebotPreis, Struktur, Konzept, Zeitplan.
Verhandlung & NotarAuswahl des besten Gesamtangebots.
Kontakt

Schreiben Sie das
nächste Kapitel mit uns.

Melden Sie sich bei Interesse mit Ihren Kontaktdaten und einer ersten Beschreibung Ihres konkreten Angebots. Wir behandeln jede Anfrage vertraulich und melden uns innerhalb von fünf Werktagen.

  • Direkt von der Eigentümerfamilie
  • Vertrauliches Verfahren mit NDA
  • Vollständiger Datenraum für ernsthafte Interessenten

Privater Verkauf. Details erst nach NDA im Datenraum und nach eigener Besichtigung.

ME
Mario EiblIm Auftrag der Eigentümerfamilie